Erweiterungsbau des Wasserwerks Kleinmachnow eröffnet
30. April 2026
Versorgungssicherheit für die Region deutlich gestärkt
Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Der Teltow“ (WAZV) hat gestern gemeinsam mit seinem Betriebsführer, der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA), die Erweiterung des Wasserwerks Kleinmachnow offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau verdoppelt sich die Aufbereitungskapazität – ein wichtiger Schritt für die langfristige Trinkwasserversorgung in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf.
Rund 50 Gäste nahmen an der Eröffnung teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie zahlreiche Projektbeteiligte.
Der Verbandsvorsteher des WAZV und Bürgermeister der Gemeinde Kleinmachnow, Bodo Krause, sagte: „Mit der Erweiterung des Wasserwerks investieren wir nicht nur in Technik, sondern in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden. Die Region wächst und wir stellen sicher, dass unsere Infrastruktur Schritt hält. Gleichzeitig erhöhen wir die Versorgungssicherheit und schaffen zusätzliche Resilienz für außergewöhnliche Situationen.“
Die MWA verantwortet den technischen und kaufmännischen Betrieb des WAZV und hat das Projekt von Beginn an geplant, gesteuert und begleitet. Geschäftsführer Felix von Streit betonte: „Für uns als MWA ist der Neubau ein technischer Meilenstein. Die neue Anlage bietet mehr Kapazität, effizientere Prozesse und eine deutlich höhere Betriebssicherheit. Mein Dank gilt allen Baupartnern, Planern und Kolleginnen und Kollegen, die dieses Projekt mit großem Engagement umgesetzt haben.“
Der Erweiterungsbau umfasst eine neue Filterhalle mit acht Filtern – vier Kies- und vier Aktivkohlefiltern – sowie zwei zusätzliche Brunnen. Die Aufbereitungskapazität steigt damit von rund einer Million auf über zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Künftig können bis zu 6.000 Kubikmeter Grundwasser pro Tag aufbereitet werden.
Mit der neuen Anlage stärkt der Verband die technische Basis seiner Trinkwasserversorgung deutlich. Das Wasserwerk Kleinmachnow – bestehend aus dem bisherigen Werk und dem Erweiterungsbau – arbeitet künftig noch enger mit dem Wasserwerk Teltow zusammen. Dieses Zusammenspiel erhöht die Ausfallsicherheit und ermöglicht eine flexible Steuerung der Versorgung. Im
Falle eines Ausfalls des Wasserwerks Teltow kann das gesamte Verbandsgebiet von Kleinmachnow aus versorgt werden, ohne auf Fremdwasser zurückzugreifen.
Insgesamt investierte der Verband rund 11,5 Millionen Euro netto Baukosten in den Erweiterungsbau.
BU: (v.l.n.r.) Andre Freymuth, stellv. Verbandsvorsteher WAZV „Der Teltow“ und Bürgermeister von Teltow; Felix von Streit, Geschäftsführer MWA; Bodo Krause, Verbandsvorsteher WAZV „Der Teltow“ und Bürgermeister von Kleinmachnow


